Alles ist nur erstunken und erlogen. Wahr ist nur die Feuerzangenbowle. Wahr nur die Erinnerungen, die wir in uns tragen. Wahr nur die Träume, die wir spinnen, Sehnsüchte, die uns treiben, damit wollen wir uns beschreiben.
(Dr. Johannes Pfeiffer in: “Die Feuerzangenbowle”)
In diesem Sinne wird’s in unserem Café XXX im Dezember noch ein bisschen wärmer als sonst: wir spielen mit dem Feuer und werden zusammen literweise Feuerzangenbowle zubereiten und zu uns nehmen. Dazu brauchen wir natürlich auch wieder viele heiße Gäste und Gästinnen, die beim Trinken helfen.
Natürlich gibt’s außerdem auch diesmal wieder das übliche reichhaltige Angebot an warmen und kalten Getränken und Snacks zu studentenfreundlichen Preisen. Also: Einfach vorbeikommen! Egal ob schwul, lesbisch, bi-, trans- oder intersexuell. Ihr seid herzlich willkommen! Auch, wenn ihr heterosexuell seid!
Zum gemütlichen Ausklang unserer “Queer-Woche” fand heute wieder unser monatliches Café XXX statt. Es war gut besucht, aber nicht ganz so rappelvoll wie im Oktober. So blieb dem Barteam genügend Zeit, unseren Regenbogen-Cocktail zu üben, damit wir ihn zum Queer-Schlonz am Donnerstag perfekt beherrschen. Nebenher konnten wir beobachten, wie der Besucherzähler unseres Blogs im Laufe des Abends immer weiter nach oben stieg, bis er schließlich mit 261 Seitenaufrufen an einem Tag alle bisherigen Rekorde gebrochen hatte.
Von der Möglichkeit, die zahlreichen im Z10 vorhandenen Brett- und Kartenspiele auszuprobieren, wurde diesmal von Anfang an rege Gebrauch gemacht. Bei Outburst, Ligretto und Skat konnten sich unsere Erstsemster (und nicht nur die) von der schönen, aber auch anstrengenden Queer-Woche etwas erholen.
Wir freuen uns schon auf das nächste Café XXX mit euch – insbesondere auf unser Dezember-Special: Die Feuerzangenbowle.
Schwarz-Weiß ist tot, es lebe bunt! Bunte Leute, bunte Hunde, bunte Drinks, bunte Musik – alles egal, Hauptsache bunt! Ganz genau wie unsere Regenbogen-Flagge!
Im Gedenken an die legendären queer Schlonze vor 10 Jahren meldet sich die Queerbeet Hochschulgruppe nun zurück – und ihr seid alle willkommen: möglichst zahlreich, und möglichst bunt! Für Heteros. Für Homos. Für alle Schattierungen, die es sonst noch gibt. Selbst für Asexuelle. Und ihre Freundinnen und Freunde. Nur die Spießer bleiben draußen!
Wer unserem Motto entsprechend mit bunten Klamotten oder einem bunten Accessoire erscheint, erhält von uns einen Welcome-Drink geschenkt!
Also nochmal zum Mitschreiben:
Was? schlecht organisierte nächtliche Zusammenkunft (schlonz) Wann? am 12.11. ab 20:00 Wo? im alten Stadion der Uni
Grund zum Feiern! Vorgestern hat das Bundesverfassungsgericht ein Urteil vom 7. Juli 2009 veröffentlicht. Darin wird festgehalten, dass die Ungleichbehandlung von Verheirateten und eingetragenen Lebenspartnern nur dann verfassungsgemäß ist, wenn ein “hinreichend gewichtiger Differenzierungsgrund vorliegt”. Weiter heißt es: “Zur Begründung der Ungleichbehandlung reicht hier die bloße Verweisung auf die Ehe und ihren Schutz nicht aus.”
Seit das Lebenspartnerschaftsgesetz am 1. August 2001 in Kraft getreten ist, haben eingetragene Lebensparter zwar die gleichen Pflichte wie Verheiratete, aber lange nicht die gleichen Rechte. Insbesondere im Steuerrecht, beim Familienzuschlag und bei der Hinterbliebenenversorgung wurden homosexuelle Paare bisher bewusst benachteiligt, oft mit dem Verweis auf den in der Verfassung geforderten “besonderen Schutz der Ehe” (Art. 6, Abs. 1 GG) und der fadenscheinigen Argumentation, dass die heterosexuelle Ehe ja auf die Zeugung und Aufzucht von Kindern ausgelegt sei. Damit ist jetzt Schluss!
Von Ächtung und Diskriminierung kann, nüchtern betrachtet, keine Rede mehr sein. Einst verlacht und verfolgt, üben Homosexuelle heute selbstverständlich alle erdenklichen Bürgerrechte aus.
Am Mittwoch, den 14. Oktober 2009, fand am KIT eine Messe der Hochschulgruppen statt, auf der sich viele der unterschiedlichen studentischen Gruppen vorstellen. Auch die Queerbeet war auf der Messe mit einem Stand vertreten – mit aktuellen Infos über ihre Arbeit für Schwule und Lesben an der Uni, die geplanten Aktionen und Veranstaltungen, aber auch über die Karlsruher Szene allgemein.
Die “American Family Association” freut sich natürlich überhaupt nicht über diesen Spot und ruft unter www.boycottpepsico.com zum Boykott aller Pepsi-Produkte auf. Um Ihre Anhänger zu überzeugen, hat sie dort aufgelistet, wie Schwule und Lesben von Pepsi unterstützt werden. Uns wird man damit allerdings nicht überzeugen können, Pepsi zu boykottieren – eher im Gegenteil
A propos unwählbar… tschuldigung ich bin grad sehr amüsiert, der Artikel ist ohne Frage super und auch deine Haltung finde ich richtig: selbstverständlich schneidet sich ein Homosexueller ins eigene Fleisch, wenn er schwarz wählt (sprechen ja schon für Heteros mehr als genug gute Gründe gegen diese Partei).
Nur sind unter uns doch auch genug, die sich trotz genau gleicher Argumentation für Kirche aussprechen… wäre am besten ein eigenes Thema geworden, aber ich find deinen Artikel nen guten Übergang, außerdem bin ich grad zu bequem um einen unter den abertausenden artikeln in denen uns Christen verwünschen, genauer gesagt den Tot an den Hals wünschen, zufällig auszusuchen.
Gibt es eigentlich noch eine Stelle in der Bibel, die sich an unsereins richtet, außer… ach was soll’s ich find grad ein paar belustigende, obwohl wenn man bedenkt, dass viel sie ernst nehmen wohl besser gesagt beängstigende…
Auch in den Ferien gibt es jeden Mittwoch von 16:00 bis 17:30 unseren Kaffeeklatsch. Allerdings ist die Mensa um diese Zeit normalerweise abgeschlossen. Es gibt aber auf der Rückseite des Gebäudes eine Tür zum UStA, die offen ist (hat keine Türklinke, einfach dran ziehen):
Der Eingang zum UStA auf der Rückseite der Mensa
Wenn ihr die Tür nicht findet lauft einfach ein Stück weiter, bis ihr uns drinnen sitzen seht, und macht euch durch Klopf und/oder Winkzeichen bemerkbar