January 6th, 2007
Schade, schade, schade… der feuerfeste Julbock in Gävle überlebte 2006. Es gab zwar wohl noch einen Attentatsversuch, man sah jemanden auf den Bock klettern, aber es gibt keine Spuren eines Entzündungsversuchs. Am 2. Januar wurde er unversehrt abmontiert um mitsammt seiner Beleuchtung an einem geheimen Ort fürs nächste Jahr aufbewahrt zu werden - so ein 13 x 7 m großer, 3 t schwerer Brocken läßt sich in Gävle wohl unbemerkt aus der Innenstadt transportieren…
Am 15. Dezember hat jemand versucht, den Bock mit einer benzingetränkten Zeitung zu entzünden. Mein heißer Tip fürs nächste Mal: Einfach den Bock in Benzin tränken, dann klappt das! Ach, wenn man nicht alles selber macht…
Well, I’m gonna go build my own Julbock… with Black Jack… and hookers! (Bender, Futurama - S01E02 - The series has landed)
Statt der Julbockskameror gibt’s nun die wunderschöne Sicht auf die Abisko Turiststation und das Lapporten. Dies ist das 2 km breite Tal zwischen den markanten, sich gegenüberstehenden Steilhängen des 1554 m hohen Tjuonatjåkka und der 1633 m hohen Nordspitze des Nissontjårro. Auf samisch heißt das Tal Cuonjavaggi was soviel bergloses, U-förmiges Tal bedeutet. Die Bedeutung des schwedischen Begriffs ist “das Tor Lapplands“. Dieses Relikt eiszeitlicher Gletscher ist eines der bekanntesten Motive schwedischer Landschaftsaufnahmen. Am besten kann man es aus nordwestlicher Richtung (also von Björkliden oder der Pålnovik) betrachten, besonders schön ist der aus dem Tal emporsteigende Vollmond zu betrachten!

Lapporten bei Abisko
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December 6th, 2006
Alle Jahre wieder wird der Julbock in Gävle abgefackelt - doch damit soll nun Schluß sein. Seit 1966 ist es Tradition, daß auf dem Schloßvorplatz dieses gemütlichen, mittelschwedischen Städtchens eine große Ziege aus Stroh aufgebaut wird. Leider(?) hat es sich auch eingebürgert, daß der Bock fast jedes Jahr sabotiert wird - meistens durch Brandopferung. Auf Blogholm wurde hier und da schon darüber berichtet.

40 Jahre Julbock in Gävle!
Zur 40-Jahrsfeier (1966-2006) wurde der Bock am Sonntag 3.12.06 mit einem sagenhaften Feuerwerk, Ansprache des TV-Meteorologen Anders Nylund, Tanzmusik von der Band Black Jack, welche im gleichnamigen Film vorkommt (det var fin, Kaisa) und tausenden Schaulustigen und Tanzfreudigen ehrenvoll eingeweiht.
Dieses Jahr jedoch hat der Bock eine Flammschutzimprägnierung erhalten, durch die zumindest die komplette Zerstörung vereitelt werden soll! Der “Noflan Flamskydd” der Firma FiberProTector Sweden AB wird unter anderem auch im Flugzeugbau eingesetzt und ist im Gegensatz zu einem früheren Versuch dank einer Außenschicht aus “FiberProTector Solvent Base” auch tauwetterresistent. Die Imprägnierungsarbeiten wurden von einem Feuerschutzexperte aus England überwacht.
Somit kann das Bockkommittée, welches sich bisher um die aufwändige Überwachung kümmern mußte, voll und ganz der 40-Jahrsfeier widmen. Aber irgendwer wird den Bock schon abfackeln! Wäre ja auch schade wenn man nachher dem internationalen Publikum nicht bestürzt die obligatorische Nachricht übermitteln könnte und die vielen tausend Touristen ganz ohne Spaßfaktor aus aller Welt angereist wären
Wer tatsächlich mal zur Weihnachtszeit nach Gävle will, sollte auf Mer Jul i Gävle vorbeischauen. Neben dem Julbock gibt es z.B. noch 4 Weihnachtsmärkte. Für die Daheimbleiber gibt’s wieder Julbockskameror in der Seitenleiste von Blogholm
Bocken ska brinna!
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October 30th, 2006
Rechtzeitig vor dem Winter habe ich meinem Rad ein Paar neue Felgen spendiert. Die alten waren nach 10.000 bzw. 12.000 km gnadenlosen Einsatzes total abgenutzt. Die Flanken hatten durch die Bremsklötze tiefe, konkave Einbuchtungen verpaßt bekommen. Darunter litt natürlich auch die Stabilität, weshalb mir die Hinterradfelge auf ihrer letzten Fahrt vom Händler nach Hause - mit den neuen Felgen im Gepäck - gebrochen/gerissen ist.

So muß eine benutzte Felge aussehen!
Statt der alten Mavic-X-138 vorne und der etwas neueren X-517 hinten, sind nun 2 Sputniks von Rigida im Einsatz. Die sind zwar etwas schwerer, dafür günstig, schwarz, haben höhere Flanken und sie sollen auch solide sein.
Ich bin ja mal wirklich gespannt
, das Einspeichen war nach langer Zeit wieder ein kleines Abenteuer, nach knapp 300 km haben sie sich unter Knacken etwas gesetzt und demnächst werden sie nachzentriert. Der Winter, zahlreiche Treppen, Sprünge und Bordsteine können sich auf was gefaßt machen!
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September 2nd, 2006
Heja!
Deutschland ist derbe dunkel! Schlagartig bricht die Nacht herein, kurz nach der Dämmerung ist es schon stockdunkel und man sieht Unmengen von Sternen (wenigstens ETWAS positives)…
Ich bin jetzt wieder in Kaffruhe angekommen und habe ein kleines, kahles, hellhöriges, umzugkartonüberladenes Zimmer ohne eigenes Bad und ohne Sicht auf Stockholm innerstaden
“Home sweet home” - aber /home ist kaputt, ich muß allerlei Sachen neu kaufen, mein Rad reparieren, mein Leben hier wieder auf die Reihe bringen und bestimmt kommen die nächsten Tage wieder viele, viele Unvorhergesehenheiten und Leute die meinen, mir unbedingt noch irgendwelche Aufträge/Rechnungen/Gemeinheiten aufdrücken zu wollen.
Ich kann nur warnen: schon der bloße Versuch, dies zu tun kann tödlich enden!
ES REICHT!
ICH HAB DIE SCHNAUZE VOLL!
TUT EINFACH MAL DIE NÄCHSTEN WOCHEN SO, ALS WÄRE ICH GAR NICHT HIER!
Selbst falls Ihr mich zum Essen/Saufen/Poppen einladen wollt, ERWARTET NICHT, DASS ICH DAS MOMENTAN AUCH WILL! Fragen könnt Ihr gerne mal, tut dies ruhig, vielleicht freue ich mich ja, ABER SETZT MICH NICHT UNTER DRUCK!
VIELLEICHT WILL ICH EINFACH MAL NUR ALLEINE SEIN UND MICH UM MICH SELBER STATT UM EURE PROBLEME/ARBEIT/LAUNE/… KÜMMERN!
Args! Ich geh jetzt auf die Bierbörse! Vielleicht gibts da ja “Pripps Blå två-komma-åtta Summer Citrus Light” warm und ohne Kohlensäure um hemlängtan zu mildern!
Ja, jag vill leva, jag vill dö i norden!
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June 13th, 2006
… wird übrigens auch Bier gebraut und seit dem 5. Juni hier in Schweden im Systembolaget (dem Alkoholladen) verkauft. Neu im Sortiment ist nämlich u.A. das kanadische Bier “La Fin du Monde”.
Der “Systemet”, wie man das Alkohol-Paradies hier liebevoll nennt, ist bemüht seine Produktpalette vielfältig und hochwertig zu halten. Dafür werden gerne auch ausländische Alkoholika probiert, analysiert, bewertet und ins Sortiment aufgenommen. Der Systemet unterhält dazu eigene Labors und wie bei den Weinkennern wird dann auch beim Bier “Lakritzduft”, “Röstkaffeearoma” oder ein “Hauch von Pomeranze und Zitrone” festgestellt, die optimale Trinktemperatur angegeben und empfohlen ob man dazu besser Fisch, Wild, Käse oder sonstiges essen sollte.
Zum Glück gibt es aber auch die Empfehlung “Gesellschaftsgetränk” 
Allerdings gibt es noch kein Zäpfle im Systemet und ich war bisher auf Privatimporte via Flugzeug angewiesen (Vielen Dank an alle Beteiligten!). Aber wer weiß… vielleicht wird sich das ja Dank einer Mail an den Kundendienst bald ändern
An einem anderen Arsch der Welt gibt es zwar kein Bier, aber dafür herrliche Natur. Am nördlichsten Punkt Schwedens (dort wo sich Fjällräv und Ren “God natt” sagen) treffen sich die Grenzen Norwegens, Schwedens und Finnlands in einem gemeinsamen Punkt, dem “Treriksröset” (”Drei-Reichs-Grenzmal/Steinhaufen“).

Treriksröset
An diesem Punkt in einem See wurde leider nur ein häßlicher, gelber Betonklotz im Wasser errichtet, dafür verläuft hier der Nordkalottleden, ein großer Wanderpfad, der durch diese drei Länder führt. Südlich von Abisko schlängelt sich der Nordkalottleden parallel neben dem Kungsleden durchs Gebirge, im Norden führt er im Dividal und Reisadal durch Norwegen und Finnland. Wem der Kungsleden zu zivilisiert und der Sarek zu abenteuerlich anmutet, der findet hier wohl den perfekten Pfad.
Das hab ich jedenfalls so gelesen, im August werd ich mir dann aber meine eigene Meinung darüber bilden dürfen
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April 23rd, 2006

Wie ich schon vor langer Zeit erwähnt habe, gibt es in Stockholm seit Jahresbeginn eine Stadtmaut für Autos. Wegen des erhöhten Verkehrsaufkommens in der Innenstadt in den letzten Jahren und daraus resultierender, zunehmender Luft- und Lärmbelastung läuft vom 3.01.06 bis 31.07.06 versuchsweise das Projekt “Trängelseskatt“. Auf der Seite von Stockholmsförsöket findet man alle Informationen rund um das Projekt im Ganzen, die Stadtmaut im Besonderen, den öffentlichen Nahverkehr, und viel mehr.
Durch das Trängelseskatt-Projekt will man den Autofahrern einen Denkansatz bieten, nicht mit dem eigenen Auto in/durch die Stadt zu fahren sondern den öffentlichen Nahverkehr zu nutzen.
Dazu wurden an allen Zugangsstraßen zur Innenstadt fotographisch arbeitende KFz-Kennzeichen-Lesegeräte aufgebaut. Für jede Passage eines schwedischen Kennzeichens durch eine Mautstation wird eine Gebühr fällig. Deren Höhe ist von der Tageszeit abhängig und zu den Stoßzeiten am höchsten (jedoch maximal 60 SEK pro Fahrzeug und Tag).


Mautgebührentabelle
Der KFz-Halter bezahlt die angefallenen Gebühren entweder im Pressbyrån, 7-Eleven, Internet-Banking bzw. am Bankschalter oder er installiert sich sich einen Transponder mit AutoGiro-Anschluß in sein Auto, diese Geräte gibt’s kostenlos gegen Herausgabe der Bankinformationen und buchen dann automatisch ab.
Und wie Ihr vielleicht schon ahnt, gilt die Stadtmaut nur für in Schweden angemeldete Fahrzeuge, für im Ausland zugelassene Fahrzeuge wird keine Maut erhoben. (Hier die detailierte Ausschlußliste)
Auf dieser Übersichtskarte kann man die Mautstationen sehen, und auch daß es keine Schleichwege gibt.
Die Passage des Essingeleden ist übrigens mautfrei, das dürfte alle Schweden freuen, die nur auf der Autobahn an Stockholm vorbeifahren wollen.
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April 11th, 2006
Frohe Ostern!
So, eben die HD-Prüfung in Astrofysik & Astropartikelfysik geschafft und ein bißchen erleichtert.
Jetzt geht´s mit ein paar Kollegen auf ne kleine Trekkingtour. Mal schaun, ob das auch wieder so ein Fiasko wie die letzte Tour wird 
Letztes Mal waren die Leute zu blöd, auf eine WINTERtour in die POLARregion sich ISOMATTEN und DECKEN mitzunehmen und allerlei mehr Scherze!!!
Als ich gestern nacht nochmal den PC angemacht hab kam eine Anfrage, ob ich nicht vielleicht doch noch einen Schlafsack übrig hätte und vielleicht noch ne Isomatte…
Naja, ist nur als 2-Tages-Rundtour geplant und falls es mir zu blöd wird, lauf ich nach Nyköping an den Bahnhof und fahr mit dem Zug heim!
So, noch ein bißchen was essen und gute musiKk von Røyksopp hören
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April 2nd, 2006
Jaha, gestern zum 1. April wurde natürlich wieder allerlei Schabernack getrieben und Unsinn verbreitet.
* Irgendein Unhold hat ein “designed for Micro$oft WinXP”-Logo in das Blogholm-Titelbild eingefügt!
* Manchein Student machte ein langes Gesicht als er erfuhr, daß die “halber Preis auf alles (außer Bier&Tabak)”-Aktion im ICA-Lappis nur erfunden und erlogen war.
* Dagens Nyheter publizierte einen Artikel über eine Geschwindigkeitsbegrenzung für Fahrräder wonach Radfahrer ab dem 1. Mai auf der Promenade rund um die Riddarfjärden (Hafenbucht zwischen Gamla Stan, Kungsholmen, Långholmen und Södermalm) nur noch 20 km/h fahren dürfen sollten.
Im Zuge der Stadtmaut (Trängelseskatt, ich berichte bald darüber) müsse man auch eine Lösung finden, die Zahl der jährlich 150 bis 200 Fahrradunfälle mit Personenschaden oder Todesfolge zu minimieren.
Als Allwetter-und-Überallhin-Biker hat mich das natürlich brennend interessiert! Meine ersten Überlegungen waren:
- was gibt´s da für Ausweichstrecken?
- wie verhalte ich mich, wenn ich erwischt werde?
- sollte ich mich WIRKLICH um diese blöde Regelung scheren!?
Zum Glück habe ich noch rechtzeitig die Auflösung (mit Umfrage, ob man darauf hereinfiel) des Scherzes gelesen und konnte meinen Blogeintrag noch vor seiner Veröffentlichung ändern. Wäre ich nicht so schreibfaul gewesen, hätte ich mich ziemlich blamiert
Die Bewohner Göteborgs wurden jedoch richtig übel in den April geschickt! Die Zeitung Göteborgs Posten meldete, daß der Systembolaget (einzige Quelle für Alkoholika über 3,5%) in der Nordstadt Alkohol zu deutschen Preisen verkaufen würde. Einige hundert Enttäuschte konnten lediglich zu den üblichen, schwedischen (hohen) Preisen einkaufen, hihihi.
Im schwedischen Wikipedia findet man auch einen Artikel in dem unter anderem auch die Aprilskämt (Aprilscherze) der letzten Jahre gelistet sind. Dort steht auch, daß Svenska Dagbladet auf Aprilscherze verzichtet, die Sache mit dem Frühlingsanfang könnt Ihr mir also glauben!
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April 1st, 2006
“Was ist dafür erforderlich, daß es Frühling werden wird?”
Diese Frage wird in diesem Svenska Dagbladet-Artikel beantwortet. Laut deren Definition erkennt man den Frühling daran, daß die Tagesdurchschnittstemperatur mindestens 7 Tage lang über 0°C liegt. Bei lediglich 1 bis 6 Tagen zwischen 0°C bis 10°C wird von Frühlingstemperaturen geredet und bei durchschnittlich unter 0°C von echtem Winter (so wie ich ihn mag!).
In dem Artikel kann man auch auf einer Karte sehen, wie stark sich der Frühling bereits ausgebreitet hat. In dem kleinen, schmalen, dunkelgrünen Etwas/Nichts am Kattegat, in Süden von Skåne (Malmö) und im Süden von Småland (Karlskrona) und Öland, DA ist schon Frühling!

Der Frühling kommt nach Schweden!
In 2 Tagen wird dann feststehen, ob der Frühling mittlerweile auch in Stockholm Einzug gehalten hat. Bisher sieht es fast danach aus, der Neuschnee von gestern ist auch schon fast wieder weggeschmolzen.
Im Durchschnitt der letzten Jahre wurde es in Stockholm am 16.03. Frühling, letztes Jahr erst am 22.03. und da dieser Winter der kälteste seit 1942 war und das SMHI (Sveriges meteorologiska och hydrologiska institut) erst am 26./27.03. die ersten anhaltenden Plusgrade gemessen hat, wird der Frühling dieses Jahr wohl nicht vor dem 3.04. offiziell begrüßt werden können. Trotzdem ist es schon herrliches T-Shirt-Wetter solange man einen windgeschützten, sonnigen Ort mit viel reflektierendem Schnee findet
Hoch oben in Kiruna (Lappland) wurde es bisher übrigens erst am 1.05. Frühling, mal schaun wie lange sich dieser Termin nach hinten verschiebt.
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March 29th, 2006
Endlich wieder etwas neues bei Blogholm!
Ich hatte die letzte (und auch noch nächste) Zeit recht viel zu tun, was Ihr sicherlich bemerkt habt 
Um so schöner war es natürlich, daß wir am Wochenende nach einer Klausur mal wieder aufs Landhaus meines Mentors gefahren sind!
Fern ab von Lärm und Hektik der Stadt konnte ich ein wenig vom Streß der letzten Zeit ausspannen.
In Schweden ist es recht verbreitet, irgendwo auf dem Land eine stuga (”Hütte“) zu besitzen oder zu mieten. Durch die relativ gleichmäßige aber dünne Besiedelung hat man seine Ruhe, große Entfernung zum Nachbarn, viel Natur um einen herum und kommt doch recht schnell zum nächsten Supermarkt.

Impressionen eines zugefrorenen, schwedischen Sees
Daß es nun nicht mehr wie im Winter schon um 1500 stockdunkel ist, sondern erst gegen 2000, läßt die Laune steigen. Es lebe die Sommerzeit! Schade nur, daß der schöne Schnee so langsam anfängt wegzutauen. Das Eis ist aber immer noch tragfähig und bis Ende April soll Schneefall nicht unwahrscheinlich sein.
Den obligatorischen Saunaabend mit Starköl und einer wohltuenden Abkühlung im nahen See ließen wir uns natürlich nicht entgehen.

Das feuchte, kalte Loch
Ach ja, irgendjemand hat anstelle von Bier nur Norrlands Guld (Norrlands Gold) gekauft. Mit Norrland ist der Norden Schwedens gemeint, die Region die uns den Surströmming beschert hat. Daß dieses “Gold” wahrhaftig nicht gerade glänzt, kann man sich ja denken… “Elchpisse” trifft es da schon eher!
Aber unser Schwede war mal wieder richtig gemein zu uns und hat die Verlierer beim Pokern die leckeren Bäska Droppar (”bittere Tropfen“) trinken lassen 
Tut Euch das nicht an, ehrlich!

Mieses Zeugs und ganz mieses Zeugs
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